Überzeugung

Bewegung macht Spass, hält fit und hilft beim Lernen – ist also gut für Seele, Körper und Geist. Mehr Bewegung im Unterricht bedeutet darum mehr Klasse. Bewegungspausen sind wohl der am einfachsten umzusetzende und somit wichtigste Bereich einer bewegten Schule: Die Lehrpersonen sind in ihrer (ritualisierten) Umsetzung frei, haben Zugang zu vielen praxiserprobten Ideen (z.B. von „schule bewegt“), brauchen fast kein Material und machen etwas Gutes fürs Klassenklima. Spielerische Bewegungs-pausen sind Stimmungsaufheller – gratis, rezeptfrei und mit vielen erwünschten Nebenwirkungen. Schule soll Spass machen – nicht immer, aber immer wieder. Noch umfassender aktivieren und besser motivieren kann man, wenn Bewegung auch in die Lern- und Arbeitsprozesse gebracht wird.

Nichts anderes hat meinen Unterricht so sehr und so positiv geprägt wie die feste Integration von Bewegung. Was also empfehle ich Lehrpersonen? Bewegung im Unterricht verbindlich verankern – klein anfangen, dafür konsequent durchziehen – und dann die Dosis und die Vielseitigkeit erhöhen. So wird Bewegungsförderung vom Projekt zum Prinzip.